Aller guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

Aus dem Aufruf von dresden-nazifrei.com:

„In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten.

Wir wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Daher werden wir am 13. Februar 2012 den „Täterspuren“-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in Dresden zu erinnern.

„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“ – durch dieses Motto war unser Handeln der letzten Jahre geprägt. Dabei bleibt es! Uns eint das Ziel, den Naziaufmarsch durch Massenblockaden zu verhindern. Unser Ziel ist dabei nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei. Wir sind entschlossen, den Naziaufmarsch zu blockieren – von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.

„Unsere Vielfalt ist unsere Stärke“ – das war unser Credo der letzten Jahre. Dabei bleibt es! Mit einem breiten Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, religiösen Gruppen sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben wir deutlich gemacht: Blockaden sind legitim, und Dresden geht uns alle an!

AntifaschistInnen wurden in den letzten Monaten vermehrt mit staatlichen Repressionen überzogen. Rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren, selbst Immunitätsaufhebungen werden uns nicht einschüchtern. Versuchen von außen, uns mittels der Extremismustheorie zu spalten, setzen wir unsere Solidarität entgegen. Wir lassen uns nicht spalten. Ziviler Ungehorsam ist unser Recht, unsere Blockaden sind legitim!

Lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir protestieren im Februar in Dresden auch gegen die staatliche Aushöhlung des Versammlungsrechts und einen Schnüffel-Staat. In Dresden soll bewusst das Rechtsordnungsprinzip der Verhältnismäßigkeit verschoben werden, um einen „gläsernen Demonstranten“ zu schaffen. Wir treten dem entschieden entgegen. Dabei stehen wir zusammen gegen alle Versuche der Einschüchterung und der Beschneidung unserer Bürgerrechte.“

In Hannover gibt es dazu eine Infoveranstaltung des lokalen Bündnisses am 30.01.2012 um 19:00 im Pavillon wo auch Bustickets verkauft werden, weil wir auch dieses Jahr wieder hinfahren werden.
Die Tickets kosten 20 € (12 € erm. / 30 € Soli).

Pressmitteilung zur Demonstration: „Faschistische Organisationen verbieten, Verfassungsschutz auflösen!

Für den 17. Dezember organisiert ein Bündnis aus linken Parteien und Jugendorganisationen eine Demonstration in der Innenstadt Hannovers unter dem Titel „Faschistische Organisationen verbieten, Verfassungsschutz auflösen!“.

Beinahe täglich tauchen neue Details über die Hintergründe des rechten Terros auf. Geheimdienste und Polizeibehörden sind verstrickt in das Netzwerk von legalen und illegalen faschistischen Organisationen, unter anderem auch beim sog. „NSU“. Seien es polizeiliche Ermittlungen, die folgenlos blieben, seien es V-Leute im Umfeld von RechtsterroristInnen: Durch sie wurden rechte Straftaten verdeckt und Nazis finanziell unterstützt. Das Vorgehen von Verfassungsschutz, MAD (Militärischer Abschirmdienst) und anderen Behörden erleichterte und ermöglichte die Taten, die jetzt der Öffentlichkeit bekannt wurden.
Die Entrüstung, die manche Politiker jetzt zur Schau stellen ist unglaubwürdig. Migrantinnen und Migranten, Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie andere Demokraten sind seit Jahren mit rechtem Terror konfrontiert: ob auf Demonstrationen, bei der politischen Arbeit oder durch physische Übergriffe.
Die OrganisatorInnen der Demonstration wollen außerdem auf die Verbindungen zwischen der hannoveraner Naziszene und NSU-Helfern aufmerksam machen.
Die Gruppierung „Besseres Hannover“, die eine angebliche Schülerzeitung herausgibt, ist ein Bündnis von gewaltbereiten und mehrfach vorbestraften Nazis mit Verbindungen zur NPD-Hannover. Im Juni 2011 haben diese Nazis einen Fackelmarsch im multikulturellen Stadtteil Kleefeld durchgeführt. Mit Sprüchen wie „Wir kriegen euch alle“ wollten sie die AnwohnerInnen einschüchtern.
Die Gruppe „Besseres Hannover“ fordert z.B. den „nationalen Sozialismus“ und eine Volksgemeinschaft in Anlehnung an das Dritte Reich. Dabei sollen MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, da sie nach ihrer Ansicht immer als potenziell kriminell gelten. Die „Zwickauer“-Gruppe“ mit ihrer Mordserie ging noch einen Schritt weiter. Seit 1989 gab es in Deutschland jedoch mittlerweile 150 Morde mit rechtem Hintergrund.
Die Gruppierung, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, bestand nicht aus Einzeltätern. Die rechtsterroristische Szene agiert auf dem Boden, der ihnen durch NPD, den sogenannten freien Kameradschaften und „Autonomen Nationalisten“ bereitet wird. Diese Kräfte sind es, die mehrmals im Jahr Großaufmärsche wie in Dresden, Dortmund und Bad Nenndorf in Niedersachsen durchführen können. An diesen Aufmärschen nehmen die Mitglieder der NPD-Hannover und der Gruppierung „Besseres Hannover“ regelmäßig teil, übernehmen Ordnertätigkeiten und beteiligen sich an Übergriffen an AntifaschistInnen und JournalistInnen.
„Diese Entwicklung ist unhaltbar“, sagt ein Bündnisvertreter. „Die V-Leute müssen endlich aus der NPD abgezogen werden, um ein NPD-Verbot zu ermöglichen. Es kann nicht sein, dass durch staatliche Gelder Nazistrukturen finanziert werden, die als Basis für den Rechtsterrorismus dienen und der zivilgesellschaftliche Protest gegen Naziaufmärsche wie in Dresden kriminalisiert wird.“, führt der Bündnisvertreter fort.

Weitere Infos:
Die Demonstration findet am 17.12. um 12 Uhr statt. Sie beginnt auf dem Ernst-August-Platz und endet beim niedersächsischen Innenministerium.
Die UnterstützerInnen sind: SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend), DKP, DIE LINKE Region Hannover, linksjugend [’solid], Jusos Region Hannover, Kurdistan-Volkshaus, Verband der Studierenden aus Kurdistan und die Kampagne Tatort Kurdistan

Auf zu den Protesten gegen den Castor!

Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg meldet aus zuverlässiger Quelle: „der Castortransport nach Gorleben soll bereits am Mittwoch, dem 23.11.2011 um 14:36 den französischen Verladebahnhof Valognes verlassen- 24 Stunden eher, als bisher geplant.“
„Beim jetzt wahrscheinlichen Abfahrts-Zeitpunkt am Mittwoch sind die unterschiedlichsten Szenarien denkbar“, so Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. „Der Transport könnte theoretisch, käme er reibungslos durch, schon vor Samstag ankommen. Es spricht aber auch einiges dafür, dass es unterwegs längere Pausen gibt und der Zug erst nach der Demonstration am Samstag nach Dannenberg rollt. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet.“ So ist die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg erst am Freitag für den regulären Zugverkehr gesperrt. Es gilt also weiterhin: Kommt auf jeden Fall am kommenden Wochenende ins Wendland – und wenn ihr könnt, reist schon früher an. Am Donnerstag findet um 18:00 auch eine Kundgebung in Metzingen statt, die ein erster Auftakt des Protests vor Ort sein soll. Am Samstag gibt es dann die Großkundgebung in Danneberg um 12:30 Uhr sowie das ganze Wochenende vielfältige Aktionen. Wenn ihr mit uns zum Castor fahren wollt, schreibt uns eine mail an solid-hannover@gmx.de. Wir sehen uns!



Gorleben-Demo

Empört Euch! Gegen Bildungsklau und für die Ausfinanzierung des Bildungssystems!

Bildungsstreik: Mi., 17.11.2011 12:00 Opernplatz

Tagtäglich werden wir mit Problemen in der (Berufs-) Schule und Uni konfrontiert. Es bleibt nicht nur bei maroden Gebäude, Unterrichtsausfall und Prüfungsdruck. Nein, nach wie vor ist die Zukunft vieler junger Menschen von ihrer sozialen Herkungt abhängig – nach wie vor nimmt die Wirtschaft in (Berufs-) Schulen und Unis Einfluss auf Lehrinhalte – nach wie vor steht das deutsche Bildungssystem im Gegensatz zur Chancengleichheit.
An diesem schlechten Bildungszustand tragen Kommunen, Länder und Bund eine Mitschuld, welche für Schulgebäude, hohe Fahrpreise, Studiengebühren und Büchergeld verantwortlich sind.
Im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen müssen wir gemeinsam unseren Protest auf die Straße tragen und für diese Rechte und Forderungen kämpfen!

Bildungsstreik-Flyer

Wir fordern:
- Sanierung aller Schulgebäude!
- Weg mit Kopiergeld, Studiengebühren und Büchergeld!
- Kostenlose SchülerInnen-, Studi- und Azubi- Monatscards!
- Unternehmen raus aus (Berufs-) Schule und Uni!

Protest gegen Bundeswehr an der Schule und in Afghanistan

Das Image der Bundeswehr und ihrer Auslandseinsätze ist angeschlagen. Außerdem hat die Bundeswehr – zum Beispiel durch die Aussetzung der Wehrpflicht – Probleme, Nachwuchs zu rekrutieren. Deshalb wirbt sie nun verstärkt an Schulen, auf Ausbildungsmessen, in den Medien und anderswo. In den letzten Jahren hat diese Werbeoffensive stark zugenommen. Grund dafür sind vor allem die Kooperationsvereinbarungen zwischen Landesregierungen und Bundeswehr: Sie systematisieren die Zusammenarbeit und erleichtern den Zugang nicht nur zu SchülerInnen, sondern lassen das Militär auch verstärkt auf die LehrerInnen- und Referendarsausbildung einwirken.

Bundeswehrprotest

Linksjugend [`solid] lehnt die zunehmende Militärisierung der Gesellschaft und insbesondere die Werbung an Bildungseinrichtungen entschieden ab. Deswegen haben wir eine bundesweite Kampagne ausgearbeitet: Im ganzen Land wollen wir mit zahlreichen kreativen Aktionen unsere Ablehnung der Kooperationsvereinbarungen, der Kriege der Bundeswehr und ihrer Werbeoffensive zeigen.

Ein erster Auftakt fand am 24. September auf der YOU-Messe in Berlin statt: Hier haben AktivistInnen mit Transparenten und einem Die-In vor dem Bundeswehr-Stand protestiert. Am 10. November geht es weiter mit einem bundesweiten dezentralen Aktionstag, an dem in vielen Orten Aktionen an Schulen, Berufsschulen und Unis stattfinden werden. Außerdem werden wir mit einer Infotour in zahlreichen Städten über das Thema informieren und diskutieren.

Unser Ziel ist eine Gesellschaft ohne Militär und Kriege. Einflussnahme der Bundeswehr auf SchülerInnen ist keine poltische Bildung, sondern Werben für’s Sterben! Wir wollen Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze. Denn wenn es ernsthafte Perspektiven für junge Menschen gibt, muss auch niemand zum Militär.

Mehr Infos: www.bundeswehr-raus.de // bundeswehr-raus@linksjugend.de

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Protestbündnis gegen Petersberg II

Die Antikriegs-und Friedensbewegung ruft zu gemeinsamen und vielfältigen Aktivitäten in Bonn auf. Unter dem Motto „Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg – Truppen raus aus Afghanistan!“ werden am 3. und am 4. Dezember 2011 eine bundesweite Demonstration sowie eine internationale Konferenz stattfinden. Diese sollen ein kraftvolles Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik des Krieges setzen. Des Weiteren sind Aktionen des Zivilen Ungehorsams für den 5. Dezember geplant, dem Tag der internationalen Afghanistan Regierungskonferenz.

Stellt euch quer und beteiligt Euch auch an den Aktionen um den Krieg zu beenden!

Seid dabei und unterzeichnet den Aufruf!
Seid dabei und kommt im Dezember nach Bonn!

http://www.afghanistanprotest.de/

Kommunalwahlen in Hannover

Am 11.September sind wieder Kommunalwahlen in Hannover! Inhaltlich konzentrieren wir uns dabei auf drei Kernthemen, nämlich

… die Schaffung von Freiräumen für Jugendkultur

… die Ächtung von Nazis aus unseren Städten und Kommunen

… den Ausbau des Öffentlichen Personen Nahverkehrs

Wir sprechen damit drei zentrale Themen an, die uns junge Menschen in unserem Alltag direkt betreffen und mit denen wir alle zu kämpfen haben.

Wahlplakat

Wir wollen…

… dass es in unseren Kommunen gerecht zugeht und dass unsere Umwelt geschützt wird. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene müssen an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Wir wollen in unseren Kommunen keine Angst vor Nazis haben. Wir wollen keine Großprojekte für teures Geld unterstützen. Stattdessen fordern wir einen gut ausgebauten und günstigen öffentlichen Personennahverkehr. Es darf nicht an Einrichtungen gespart werden, die insbesondere von Jüngeren genutzt werden, wie Schwimmbäder, Büchereien, Spielplätze. Wir wollen Jugendzentren erhalten und neue schaffen.

Wir wollen Kommunen, in denen Menschen nicht ausgegrenzt werden und alle friedlich miteinander leben. Egal welche Hautfarbe, welche Staatsangehörigkeit, welche Religion oder Weltanschauung. Ob als Punk, Emo, Gothik, Hipster, Hip-Hopper, Nerd, Normalo oder ganz was anderes. Ob mit Piercing und bunten Haaren oder mit Sacko und Krawatte, egal ob du nun hetero, schwul, lesbisch, bi-, oder transsexuell bist. Wir wollen nicht, dass unsere Gesellschaft immer mehr in Arm und Reich gespalten wird. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben können. Unsere Kommunen sind unser aller Zuhause – darum engagieren wir uns in unseren Kommunen. Setz mit uns ein Zeichen und wähle am 11.September 2011 DIE LINKE.

6 Stunden Kessel statt bunter Party – Die vergessene Geschichte aus Bad Nenndorf

Am 06.08. marschierten ca. 700 Faschist_innen im Zuge ihres alljährlichen „Trauermarsches“ durch Bad Nenndorf. Die Bevölkerung des kleinen Städtchens feierte am Rande der Naziroute bunte Feste, um gegen diesen geschichtsrevisionistische Aufmarsch zu protestieren. Lokale wie auch hannoversche Zeitungen berichteten darüber. Nirgends erwähnt wurden die 150-200 Antifaschist_innen, die von der Polizei an ihrem Protest gehindert wurden. Der Polizeisprecher stellte sogar die Behauptung auf, es hätte keine Störungsversuche gegeben.

Wir waren ein breites Bündnis aus verschiedenen Gruppierungen, Parteien und Gewerkschaften. Unsere Anreise erfolgte mit Bussen, um möglichst nah an die Strecke der Faschos zu kommen, unser Ziel war es, den Aufmarsch zu stören, im besten Falle sogar zu verhindern. Doch wir kamen nicht weit. Ca. 150 Meter von der Bahnhofsstraße entfernt kreiste uns die Polizei ein und hielt uns fest. Es gab keine rechtliche Grundlage für diese Freiheitsberaubung, was der Polizei dann auch auffiel. Nun behaupteten sie, die Maßnahme sei kein Polizeikessel, denn es stünde uns frei, zu gehen. Dieses jedoch nur unter Auflagen, die für uns nicht akzeptabel waren. Wir machten Angebote, nahmen in Kauf, unter Polizeibegleitung zu der Kundgebung des DGB gebracht zu werden, was die Polizei uns versagte. Angekündigte Versorgungseinheiten wie mobile Toiletten wurden nicht geliefert, da wir offiziell in unserer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt waren. Ein Hohn angesichts der engen Polizeikette. Sie warfen uns vor, uns der polizeilichen Vorkontrolle entzogen zu haben, Angebote unsererseits, diese nun anonym nachzuholen wurden nicht angenommen. Die Staatsgewalt hatte sich in eine rechtliche Grauzone begeben. Und diese hielt sie sechs Stunden aufrecht!
Während dieser Zeit wurden wir fast ununterbrochen gefilmt, während wir friedlich blieben. Ziel der Polizei war es, sich bestimmte Personen rauszugreifen, die sie aufgrund stereotyper Einordnung ausgemacht hatten. Da wir unsere Genoss_innen nicht verraten wollten und uns der Repression nicht beugten, blieb ein großer Teil der Gruppe, während manche sich den Auflagen ergaben und sich in kleinen Grüppchen auf den Weg machten. Irgendwann hatte die Polizei diejenigen, die sie haben wollten und wir versuchten, nun auch unsere uneingeschränkte Bewegungsfreiheit zu nutzen. Weit gefehlt! Teilweise mussten die Demonstrant_innen noch über eine halbe Stunde warten, bis sie endlich gehen konnten. Nach sechs Stunden in der prallen Sonne angesichts einer Übermacht der Staatsgewalt waren viele demoralisiert. Die Polizei hatte erreicht, was sie wollte. Sie hatte die Störungsversuche durch uns unterbunden und sogar das Glück gehabt, dass niemand auf unser Schicksal aufmerksam geworden war, keine Presse berichtete über die Gegendemonstrant_innen, die an ihrem Protest gehindert wurden, weil sie einen anderen Weg gewählt hatten als das Bad Nenndorfer Bürger-Bündnis.

Kein Raum für Nazis in Bad Nenndorf

Am 06.08.2011 wollen die Nazis in Bad Nenndorf ihren jährlichen Trauermarsch zum Wincklerbad durchführen um dort nach dem Zweiten Weltkrieg internierten deutschen Soldaten nachzutrauern. In Wahrheit geht es ihnen aber nur darum, die Geschichte zu ihren Gunsten um zu deuten. Aus deutschen Tätern sollen Opfer „alliierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahlen an diesem Aufmarsch steigen von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD.

An diesem Tag ist vom Bad Nenndorfer Bündnis eine Gegenkundgebung um 10:30 ab dem Bad Nenndorfer Bahnhof angemeldet. Ab Hannover gibt es an diesem Tag Busse für eine gemeinsame Anreise (Rückreise Bahn). Die Karten könnt ihr bei der LINKEN Goseriede 8, ver.di Goseriede 10, beim Asta Leibnitzuni, bei den Grünen – Senior-Blumenberg-Gang 1 oder im Anabee-Buchladen kaufen. Sie kosten 3 €.

In der Faust-Warenannahme gibt es am 27.07.2011 um 19:00 Uhr dazu einen Infoabend.

Empört Euch! Gegen Bildungsklau und für die Ausfinanzierung des Bildungssystems!


bildungsstreik2011

Bildungsstreik: Mi., 22. Juni 12 Uhr auf dem Steintor

Tagtäglich werden wir mit Problemen in der (Berufs-) Schule und Uni konfrontiert. Es bleibt nicht nur bei maroden Gebäude, Unterrichtsausfall und Prüfungsdruck. Nein, nach wie vor ist die Zukunft vieler junger Menschen von ihrer sozialen Herkungt abhängig – nach wie vor nimmt die Wirtschaft in (Berufs-) Schulen und Unis Einfluss auf Lehrinhalte – nach wie vor steht das deutsche Bildungssystem im Gegensatz zur Chancengleichheit.
An diesem schlechten Bildungszustand tragen Kommunen, Länder und Bund eine Mitschuld, welche für Schulgebäude, hohe Fahrpreise, Studiengebühren und Büchergeld verantwortlich sind.
Im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen müssen wir gemeinsam unseren Protest auf die Straße tragen und für diese Rechte und Forderungen kämpfen!

Wir fordern:
- Sanierung aller Schulgebäude!
- Weg mit Kopiergeld, Studiengebühren und Büchergeld!
- Kostenlose SchülerInnen-, Studi- und Azubi- Monatscards!
- Unternehmen raus aus (Berufs-) Schule und Uni!

Keine Feier mit der 1. Pan­zer­di­vi­si­on! Kein Frie­den mit der Bun­des­wehr!

Am 8. Juli 2011 soll das 38. Sommer­bi­wak der 1.Panzerdivision stattfinden, um die Verbundenheit mit der Bundeswehr zu demonstrieren. ‚Orient und Okzident‘ lautet diesmal der Titel dieses Festes – Ein unglaublicher Zynismus angesichts des Kriegseinsatzes in Afghanistan. Das wird den han­no­ver­schen Ober­bür­ger­meis­ter nicht daran hindern, auch in sei­nem dies­jährigen Gruß­wort zum Som­mer­bi­wak zu erklären, dies sei eine aus­ge­zeich­ne­te Mög­lich­keit die Be­zie­hun­gen zwi­schen Wirt­schaft, Mi­li­tär und Po­li­tik zu pfle­gen. Und er hat ja recht: hier kommt zu­sam­men, was zu­sam­men ge­hört. Genau deshalb ge­hört das Sommerbiwak ab­ge­schafft. Seit drei Jah­ren ist die Stadt Hannover Mit­ver­an­stal­te­rin des ‚Som­mer­bi­waks‘. Damit ver­klärt auch sie, was im of­fi­zi­el­len Jar­gon „hochintensive, multina­tio­na­le, ver­netz­te Ope­ra­tio­nen“ ge­nannt wird, im Klar­text je­doch Krieg ist.
Seit 2 Jahrzehnten wird die Bundeswehr zu einer Interventionsarmee umgebaut.
Für diese Bundeswehr und ihre internationalen Kriegseinsätze hat Hannover eine enorme Bedeutung.

Der Krieg beginnt hier!
Die 1. Panzerdivision Hannover organisiert als Leitdivision die Auslandseinsätze des Heeres und ist mit über 5.000 SoldatInnen an der Besatzung des Kosovo und Afghanistans beteiligt. Und auch, wenn ‚die Erste‘ aus Hannover verschwinden sollte (s. HAZ v. 14. 5. 2011), die Bereitschaft der Stadt für zivil-militärische Kooperation ist nicht gesunken Die seit 2009 in Hannover angesiedelte Feldjägerschule trainiert in- und ausländische Militärs und Polizeikräfte zur Bekämpfung von oppositionellen Bewegungen. Der Fliegerhorst Wunstorf wird gerade zum zentralen Standort des Lufttransportgeschwaders ausgebaut und wird zukünftig der wichtigste Umschlagplatz für Kriegsgerät, Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr sein.

Dieses Jahr gehen sie baden!
Die gesellschaftliche Akzeptanz des Militärs, die durch Events wie dem Sommerbiwak demonstriert werden soll, bekommt nach der Aussetzung der Wehrpflicht zusätzliche Bedeutung. Die Abschaffung der Wehrpflicht dient zwar der Effizienzsteigerung, doch birgt sie für das Militär auch die Gefahr, dass mangelnde Zustimmung zur globalen Kriegsführung in Personalmangel mündet.
Akzeptanzbeschaffung in Fernsehen, Internet und Bild, durch Feiern und Feste, Tage der offenen Türen und Biwaks, Rekrutierung bei Bildungsmessen, im Arbeitsamt und in den Schulen – dies alles benötigt die Bundeswehr um Krieg führen zu können.
Damit dies gründ­lich miss­lingt, wollen wir ihnen die gesellschaftliche Ver­an­ker­ung nehmen, die sich in Pa­ten­schaf­ten, Fes­ten und dem Sommerbiwak ma­ni­fes­tiert.
Damit dies gründlich misslingt, tragen wir Protest auf die Messen, in die Schulen und die Veranstaltungen der Bundeswehr.
Damit dies gründlich misslingt, leisten wir seit 6 Jahren Widerstand gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision. In dieser Zeit ist es uns gelungen das Biwak zu einem umstrittenen Thema in der Stadtgesellschaft zu machen, über 1.000 Gäste zu vertreiben und die Panzerfreunde und Freundinnen immer weiter zurück zu drängen.
Das Sommerbiwak am 8. Juli 2011 ist für uns der Anlass, die­je­ni­gen, die von Krieg und Aus­beu­tung pro­fi­tie­ren, mit sicht­ba­rem und hör­ba­rem Pro­test und Wi­der­stand zu kon­fron­tie­ren und ihnen die Akzeptanz zu entziehen. Sagt mit uns als an­ti­mi­li­ta­ris­ti­scher Be­we­gung deut­lich ‚Nein!’ zu öffentlichen Auftritten und Feiern der Bundeswehr. Denn sie fei­ern, damit sie Krieg füh­ren kön­nen!
Schluss mit dem Som­mer­bi­wak und der Pa­ten­schaft Han­no­vers mit der 1. Pan­zer­di­vi­si­on!
Bun­des­wehr abschaffen!

Die 1. Panzerdivision
Ihren Divisionssitz hat ‚die Erste‘ in der Kurt Schuhmacher Kaserne in Hannover. Als „die“ Eingreifdivision des deutschen Heeres ist sie mit mehr als 19.000 SoldatInnen vor allem in Niedersachsen und Nord-Rhein Westfalen stationiert. Sie war und ist an allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt und in diesem Jahr Leitdivision in Afghanistan. Aber weder diese besondere Rolle der Ersten noch die Unterstützung, die ihr durch die Patenschaft der Stadt Hannover zuwächst können verhindern, dass ihr eventuell das Schicksal der Auflösung blüht.
Eine Option der geplanten „Militärreform“ sieht die komplette Auflösung der „Divisionsebene“ und die direkte Unterstellung der Kampfbrigaden unter das Heeresführungszentrum in Potsdam vor. Nicht, dass diese Verschlankung der Hierarchien irgendetwas besser machen würde, zeigt sie uns dennoch konkret, warum das Militär den sog. „Rückzug aus der Fläche“ fürchtet. In Hannover wäre die über Jahrzehnte gewachsene Verankerung des Militärs in der Gesellschaft perdu: Keine Empfänge mehr mit der Patenstadt. Kein Militärkonzert mehr mit der Kirche und auch kein Sommerbiwak mehr in Hannovers Stadtpark.

Die Feldjägerschule
Als im Jahr 2009 die Feldjägerschule der Bundeswehr in die ehemalige Heeresoffiziersschule, die Emmich-Cambrai-Kaserne einzog, rief ihr der Oberbürgermeister Hannovers Stefan Weil zu: „Machen sie sich breit in dieser Stadt.“
Doch was soll sich da in Hannover breit machen? Bislang kennt man sie so: Feldjäger bringen die eigenen SoldatInnen zur Raison und fangen DeserteurInnen ein. Doch längst geht es um mehr. Im Ausbildungsplan geht es um die Niederschlagung von Demonstrationen. Dass in Deutschland bislang aus historischer Erfahrung der Einsatz des Militärs im Innern grundgesetzlich untersagt ist, wird durch die Feldjäger aus verschiedenen Richtungen untergraben. Auf lokaler Ebene sind die Feldjäger längst in „Sicherheitspartnerschaften“ eingebunden. Auf europäischer Ebene vertreten die Feldjäger die BRD, wenn sich die militärischen Aufstandsbekämpfungstruppen, wie Carabinieri und Guardia Civil treffen.

Der Fliegerhorst Wunstorf
Vor den Toren Hannovers liegt der Fliegerhorst Wunstorf, auf dem eines der letzten zwei verbliebenen Lufttransportgeschwader stationiert ist. Für mehr als 300 Millionen Euro wird aktuell der Flughafen ausgebaut, um dann mehr als 30 Flugzeuge des neuen Airbus A400 M zu stationieren.
Weltweite Interventionskriege ohne Lufttransporte sind undenkbar. Deshalb entsteht in Wunstorf ein Drehkreuz für internationale Einsätze, deshalb sorgt u.a. diese Staffel für den Nachschub in Afghanistan und war in der Vergangenheit in Albanien, Usbekistan, Somalia und im Kongo im Einsatz.
Weitgehend unbeachtet blieb bislang, dass das Lufttransportgeschwader auch Aufgaben im Innern übernimmt und damit erneut in Konflikt mit der Verfassung gerät. Bekannt wurde eine so genannte „Sicherheitspartnerschaft“ zwischen der Stadt Wunstorf, der Polizei und der Fliegerhorstkommandantur. Angesichts wachsenden Sozialabbaus und damit einhergehender Armut will man sich, so ist dem Vertrag zu entnehmen, auf zunehmendes „Norm verletzendes Verhalten“ einstellen. Die Fliegerhorstsicherungsstaffel wurde bei Objektschutzübungen zur Verstärkung der Polizei und des Grenzschutzes sowie bei der Überwachung von Castortransporten eingesetzt.

Globales Krisenmanagement und neokoloniale Kriege
Die Folgen der Kolonialisierung begründen bis heute die ungleiche Verteilung von Macht und Reichtum sowie die damit verknüpften Ausbeutungsverhältnisse zwischen globalen Norden und Süden. So versuchen die Staaten des globalen Nordens mit wirtschaftlichen aber auch militärischen Mitteln ihre aus dem Kolonialismus resultierenden Privilegien abzusichern. Für die Funktionsfähigkeit der kapitalistischen Weltwirtschaft ist es nötig, „freie Handelswege“ und „sichere EU-Außengrenzen“ in Staatenbündnissen durchzusetzen. Trotzdem stehen die Staaten auch innerhalb dieser Bündnisse weiterhin in Konkurrenz zueinander und versuchen ihren jeweiligen Einfluss auszubauen. Deshalb werden einmal Staatenbündnisse wie EU und NATO als Wertegemeinschaften beschworen und ein andermal Alleingänge gestartet. Deshalb werden einmal Diktatoren hofiert und mit Waffen beliefert und ein andermal „Demokratie exportiert“.
Deshalb wird einmal gemeinsam in Afghanistan Krieg geführt und sich ein andermal über den Umgang mit den Aufständen in den arabischen Ländern zerstritten.

Der Krieg in Afghanistan
Seit mittlerweile zehn Jahren versucht die NATO die Kontrolle über Afghanistan herzustellen.
Dieser Krieg, der angeblich die Frauen befreien und die Demokratie exportieren sollte, wird zur Nagelprobe für die NATO-Staaten. Es geht um die Frage ob militärische Überlegenheit ausreicht um in einem Land dauerhaft und stabil eine abhängige Regierung zu etablieren und sich so den Zugriff eine geostrategisch wichtige und rohstoffreiche Region zu sichern.
Um das Scheitern dieser imperialen Kriegsstrategie abzuwenden, werden noch mehr SoldatInnen geschickt und immer mehr zivile Opfer in Kauf genommen, wird sich mit Warlords verbündet und die Einbindung von zivilen Hilfs- und Aufbauorganisationen in militärische Strategien erzwungen.
Die 1. Panzerdivision organisiert als Leitdivision der Bundeswehr die Eskalation des Krieges und ist somit verantwortlich für Perspektivlosigkeit, Verstümmelung und Mord.

…und was der Krieg mit Geschlechterrollen zu tun hat.
Die westlichen Staaten – nicht zuletzt die Bundesregierung – , versuchen den Kriegseinsatz in Afghanistan immer wieder mit der ‚Hilfe für entrechtete Frauen‘ dort zu legitimieren. Auch wenn die Lage von Frauen in Afghanistan abhängig beispielsweise von Familienstand, Alter und Zugang zu Ressourcen individuell sehr unterschiedlich sein kann:
Die Situation der Frauen in Afghanistan hat sich im Laufe des Krieges verschlechtert!
> Afghanistan hat eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten der Welt.
> Es werden mehr Mädchenschulen zerstört als neu errichtet.
> Die Vernichtung der Existenzgrundlagen von Frauen und der Verlust familiärer Zusammenhänge beispielsweise durch Verwitwung führt häufig zu Betteln und Prostitution als einziger Überlebensmöglichkeit.
> Zu den Freiern gehören vor allem Männer aller Armeen, privater Sicherheitsdienste, der neuen afghanischen Polizei und internationaler Hilfsorganisationen .
> Der Übergang zu sexueller Gewalt ist fließend.
> Frauen, die sich politisch und sozial engagieren, leben unter ständigen Drohungen und Gewaltangriffen.
> Entlarvend ist, dass sich der Westen auf ein Regime stützt, das im April 2009 ein extrem frauenfeindliches Familiengesetz erlassen hat. Darin wird die Abhängigkeit der Frauen in rechtlichen, beruflichen, schulischen und nicht zuletzt sexuellen Belangen ihres Lebens von Entscheidungen ihrer männlichen Familienangehörigen juristisch festgeschrieben.
In allen Armeen der Welt herrscht ein rigides Männlichkeitsbild vor, basierend auf Brutalität und Dominanz. Daran ändert auch der steigende Soldatinnenanteil nichts. Einheiten wie das US-militärische „Female Engagement Team“ mit 50 Soldatinnen werden gezielt eingesetzt, um Akzeptanz für den Kriegseinsatz zu schaffen. Die ‚sozialen Tugenden‘ von Frauen werden für dieses Kalkül genutzt.
Krieg hat noch nie der Frauenbefreiung gedient.
Für die Stärkung von lokalen Frauenstrukturen und von eigenständigen ökonomischen Grundlagen für Frauen!
Gegen den ‚Opferstatus‘ von Frauen als Objekt von ‚Hilfe‘ oder ‚Befreiung‘ mit militärischer Gewalt!
Sofortiger Abzug aller Truppen aus Afghanistan!

Arabische Aufstände
Die Aufstände in den arabischen Staaten haben die Regierungen der EU- und NATO-Staaten auf dem falschen Fuß erwischt. Denn die politische und praktische Initiative lag bei den Menschen, die sich auf den Plätzen und Straßen versammelten.
Die Despoten, die die regionale Bevölkerung unterdrückten, das Grenzregime der EU durchsetzten und Flüchtlinge in die Wüste schickten, die den Zugriff auf Rohstoffe und freie Handelswege garantierten, sie wurden hinweggefegt oder wackeln zumindest.
Kämpfe um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, begannen nicht nur ohne die Militärs des „freien Westens“, sondern entfaltete sich sogar trotz deren Unterstützung für die Diktaturen. Waffenlieferungen und Milliarden von Euros von EU und NATO für die arabischen Diktaturen und nun die angebliche Unterstützung für die Revolten, sind zwei Seiten derselben Medaille. In dem Moment in dem Gaddafi keine Stabilität mehr garantieren konnte, setzten EU und NATO auf neue Partner, die Flüchtlingsabwehr, sowie Zugang zu Rohstoffen und Märkten garantieren sollen. Der Schutz der Zivilbevölkerung ist wie in jedem Krieg nicht mehr als medial inszenierte Heuchelei. Mit dem Angriff in Libyen versuchen NATO und EU Verhältnisse herzustellen in denen die Zukunft nicht mehr auf den Straßen und Plätzen, sondern in Konferenzsälen entschieden wird.
Gegen Waffenexporte, Diktatur und jeden Krieg!
Bundeswehr und NATO abschaffen!

An­ti­mi­li­ta­ris­ti­scher Ak­ti­ons­kreis Re­gi­on Han­no­ver (AMAK)

8. Juli 2011 ab 17 Uhr HCC / Theodor-Heuss-Platz

Zu den Protesten gegen das Sommerbiwak der Bundeswehr rufen auf:

AK Antimilitarismus, AK Regionalgeschichte, Antifaschistische Aktion Hannover [AAH], AStA der Uni Hannover, attac Hannover, Autonome Antifa Rheine, FAU/IAA-Hannover, Friedensbüro e.V., DFG-VK Hannover, DIE LINKE Linden Limmer, DKP-Hannover, Heidrun Dittrich MdB für DIE LINKE, Kreisverband DIE LINKE Region Hannover, linksjugend [’solid] Hannover, Rote Aktion Kornstraße [rak], SDAJ Hannover

http://sommerbiwak.blogsport.de/2011/05/31/aufruf-2011/




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